Marktplatz Altenburg

Der Marktplatz in der Stadt Altenburg gehört zu den wertvollsten Zeugnissen der Stadtbaugeschichte Thüringens. Mit seiner Gesamtfläche von ca. 8000 qm läßt sich erahnen, welche Stellung Altenburg im mitteldeutschen Siedlungsraum und dessen Funktion als Kreuzungspunkt wichtiger Handelsstraßen hatte. Die Bauherren stellten sowohl an die Qualität als auch an das Aussehen des Gesteins hohe Anforderungen. In enger Zusammenarbeit entwickelte die Bauherrenschaft mit Stonepark ein faszinierendes Konzept. Der hohe Anspruch zeigte sich in der Ausführung und Herstellung der gebundenen Bauweise, die ein Höchstmaß an Gesteinsqualität und Verarbeitung forderten. Das Basaltpflaster vom Typen Rocadur 132 der Platzfläche wurde gemischt mit weiteren unterschiedlichen Gesteinen wie dem Diorit Rocadur 126, dem Granodiorit Padang dunkel und dem Granit Verde Lavorde. Die Oberflächen der Natursteine wurden unterschiedlich bearbeitet, von gespalten und nachgearbeitet bis hin zu gesägt und geflammt. Die Flaniermeilen an den Geschäften wurden mit großformatigen Granitplatten vom Typen Rocadur 115 ausgeführt. Somit wurde man auch der barrierefreien Bauweise gerecht. Massivarbeiten aus Granit Rocadur 115 dienen als Wandscheiben und Blockstufen im Bereich des Bankgebäudes. Naturstein-Fassadenplatten, Naturstein-Bodenplatten und Naturstein-Blockstufen aus dem quarzitischen Sandstein Rocadur 136 wurden beim alten Rathaus an die bestehende Gesteinsfarbe angepasst. Die Massivgranitbänke vom Typen Rocadur 115 integrieren sich perfekt in die Stadtgestaltung und dienen der Bevölkerung zur Erholung oder um einfach mal ein nettes Schwätzchen zu halten.

Eckdaten

Alle wichtigen Daten zu diesem Projekt auf einen Blick:

Bauelemente Natursteinpflaster, Natursteinplatten, Naturstein-Blockstufen, Massivarbeiten, Naturstein-Fassadenplatten
Natursteintypen Rocadur 132, Rocadur 115, Rocadur 136, Rocadur 128, Rocadur 126, Rocadur 119, Granodiorit Padang 
Oberflächen Gespalten, gestockt, bossiert, geflammt, geschliffen
Gesamtfläche 8.500 m2
Architekt Hugk+Sellengk, Weimar